Indikationen

Wann wird der Galileo eingesetzt?


Osteoporose

Bewegungsmangel und hormonelle Veränderungen führen zu einem Rückgang der Knochendichte. Untersuchungen an der Universitätsklinik zu Köln haben gezeigt, dass die Stabilität des Skelettsystems hauptsächlich von der Stärke der Muskulatur abhängig ist. Durch das Training auf dem Galileo verbessert sich die Leistungsfähigkeit der Muskulatur und der Knochen erhält physiologisch wichtige Reize seine Festigkeit zu erhöhen.

Gangunsicherheit und Stürze
Insbesondere im Alter machen sich Defizite im Zusammenspiel der Muskeln durch unsicheres Gehen, Stolpern oder gar Stürze bemerkbar. Durch die häufige Wiederholung der Muskelkontraktionen während des Trainings auf dem Galileo verbessert sich die intermuskuläre Koordination. Bewegungen werden sicherer und kontrollierter ausgeführt.

Blasenschwäche
In Deutschland leiden etwa sieben Millionen Menschen an einer Blasenschwäche. Häufigste Ursache ist die Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur und die damit verbundene Unfähigkeit der Muskulatur, die Harnröhre dicht zu verschließen. Das Training auf dem Galileo stärkt die Beckenbodenmuskulatur und verbessert nachweislich die Symptome der Inkontinenz. Bei den meisten Patienten stellt sich die Kontinenz sogar vollständig wieder ein.

Chronische Muskelverspannungen
Fehlhaltungen und einseitige Belastungen führen zu Muskeldysbalancen, die sich häufig durch schmerzhafte Verspannungen bemerkbar machen. Durch ein gezieltes Training auf dem Galileo werden schwache Strukturen gestärkt und verspannte Muskeln gelockert, sodass muskuläre Fehlhaltungen nachhaltig korrigiert werden können.

Für wen ist die Therapie nicht geeignet?
Gegenanzeigen einer Vibrationstherapie sind Schwangerschaft und Zustände, die der Ruhe bedürfen, wie zum Beispiel akute Infekte, frische Thrombosen, schwere Herzbeschwerden oder gegebenenfalls auch Steinleiden. Bei Patienten mit endoprothetischer Versorgung erfolgt eine Absprache mit dem behandelnden Orthopäden.