Bewegungstherapie im Wasser

Morbus Parkinson - Bewegungstherapie im Wasser (mit Begleitperson)

Das Bewegungsbad unterstützt motorische Funktionen in den frühen Phasen der Parkinson – Erkrankung durch seine Wirkungsprinzipien:

  • Wasserauftrieb
  • Wasserdruck
  • Wasserwiderstand
  • Wassertemperatur

Ziele der Behandlung

  • Schulung der Körperbalance
  • Förderung der Körperwahrnehmung/-kontrolle
  • Verbesserung der Atmung
  • Stärkung des Selbstvertrauens
  • Angstabbau
  • Anregung des Stoffwechsels

Die Kombination von Wirkungsprinzipien und therapeutischen Zielsetzungen ermöglicht es, die vielfältigen Vorteile des Mediums "Wasser" optimal für den Betroffenen zu nutzen. Das 28° – 32°C warme Wasser führt zu einer positiven Tonusregulation der Muskulatur und der Auftrieb des Wassers zu einer Entlastung des Stütz- und Bewegungsapparates.

Das Training in Ergänzung mit dem Wasserdruck und -widerstand regt den Stoffwechsel an und kann Schmerzen regulieren. Durch Nutzung des Wasserwiderstands und Einsatz verschiedenster Therapiegeräte werdenMuskeln individuell gekräftigt und die Koordination verbessert.

Das Ergebnis ist die Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit, wodurch Angst abgebaut und das Selbstvertrauen gestärkt wird.

Bei einem Aufenthalt im Wasser von maximal 60 Minuten liegt die Therapiedauer bei 20 Minuten. Die Gruppe findet ab drei Paaren statt.

Nach oben scrollen